
Hamburger Labskaus,
von Hamburger Kuddel.
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Die ganze Nacht
hatte der Sturm schon das Schiff
hin und
geschaukelt und es wurde auch nicht gar
ruhiger, keiner
der Männer, oder Kapitän kam zur
Ruhe. Im
Gegenteil, als es dann Graute, sah man
das ganze Debakel
deutlich vor sich und das war
nicht gerade
erfreulich. Sie waren durchnäss und
übermüdet, nun
ging es auch noch ans Aufräumen.
Der Smutje der nun
Kombüse hereintrat, standen die
Haare zu Berge,
denn auch hier war so ziemlich alles
durcheinander gewirbelt.
Das Einzige was noch zu
gebrauchen war,
waren die Kartoffeln, das Pökelfleisch
das Fass Gurken
und Rotebeete, alles andere war durch
das Seewasser, so gut wie verdorben, das sogar
von
oben der Decke
tropfe. Na ja Hering, den hatten sie
allerdings auch
noch an Bord, wieso die Eier ganz
geblieben waren,
war schier ein großes Wunder.
Und der
Schiffskoch, also der Smutje dachte so bei
sich, da nehme ich
doch mal die Kartoffel und stampfe
diese zu Mus,
rühre das Pökelfleisch untern Brei,
dazu auf dem
Tellerrand, wie doch schon bekannt
ein Hering, Rote
Beete und das Spiegelei das muss
dann auch dabei.
Saure Gurken die erfrischen, sie aus
dem großen Fass,
sie munden, darauf ist immer Verlass;
Er, der Smutje
nannte nun dies Seemannsessen Labskaus,
was in etwa
bedeutet: Nur für starke Männer es essen, draus.
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#Hamburger Kuddel
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